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05.06.11 | |
wenn
facebook-Nazis Hacker spielenEin
Nutzer des online-Netzwerks facebook versandte am vergangenen Dienstag
eine lange Liste von Adressen vermeintlicher AntifaschistInnen. Die Liste erreichte
über das online-Netzwerk offenbar sehr viele Empfänger, auch zahlreiche
fake-Profile hat der Nutzer Michael B. beliefert. Auf der Liste ganz oben finden
sich die Kontaktdaten des Betreibers von antimanifest.de, Stephan Siebrecht.
Dass wir unsere Kontaktdaten hier selbst veröffentlichen, das verschweigt
der Aktivist. Vielmehr gibt er damit an, es sei eine antifa-Seite gehackt worden
und daher stammten die Daten. >
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| 01.02.11 | |
beschmierte
Wahlplakate und ein verletzter PolizistIn
Kassel haben Rechtsradikale am Sonntagmorgen zahlreiche Wahlplakate der Partei
DIE LINKE mit Hakenkreuzen und sonstiger NS-Symbolik beschmiert. Teilweise wurden
die Plakatständer auch mit Plakaten der autonomen Rechten überklebt.
Ein Zeuge alarmierte die Polizei, die drei Personen unmittelbar festnehmen konnte.
Einem vierten Täter gelang unter Anwendung von Gewalt zunächst die Flucht.
Ein Polizist wurde verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. >
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| 05.11.10 | |
Atommüll
rollt wieder durch NordhessenWieder
ist ein Atommülltransport per Zug unterwegs von der französischen Wiederaufarbeitungsanlage
La Hague in das Zwischenlager Gorleben im Wendland. Welche Route der Schienentransport
durch Deutschland genau nehmen wird ist unklar. Mit einem newsticker möchten
wir Euch auch bei diesem Transport wieder über die Entwicklung der Ereignisse
aus nordhessischer Sicht informieren. >
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| 22.10.10 | |
übler
Verdacht: Agents Provocateurs beim Polizeieinsatz in Stuttgart?Setzte
die Polizei bei der gewaltsamen Räumung des Stuttgarter Schlossgartens am
30. September Lockspitzel ein? Das Video, welches die Polizei nach der gewaltsamen
Räumung des Schlossgarten veröffentlichte, sollte der Öffentlichkeit
beweisen, dass die Polizisten zuvor hart von den Demonstranten angegriffen wurden.
Bei genauerer Betrachtung des Polizei-Videos kommen nun Zweifel auf. Wenn sich
der Verdacht bestätigt, wäre das ein innenpolitischer Skandal. >
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| 02.08.10 | |
Täter
hatte Brandanschlag auf Moschee im braunen Netz angekündigtIn
der Nacht zum 20.
Juli entzündete ein 30jähriger am Eingang des Gemeindezentrums des türkisch-islamischen
Kulturvereins in Korbach (Landkreis Waldeck-Frankenberg) eine Spiritusflasche.
Als ein Anwohner aus dem Haus trat, ergriff der Brandstifter die Flucht. Er konnte
kurz darauf von der Polizei gestellt werden. Nach einem Bericht der Frankfurter
Rundschau vom 1. August 2010 hatte der Täter seine Tat zuvor in einem
rechtsextremistischen Internetforum angekündigt. >
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| 07.05.10 | |
rechtsextremistische
Aktivitäten beschränken sich nicht auf die SchwalmSeit
2008 gaben Straftaten von Anhängern der "Freien Kräfte Schwalm-Eder"
nahezu wöchentlich Anlass für Berichte. Wir wollen jedoch nicht versäumen,
den Blick auch auf andere Brennpunkte in Nordhessen zu lenken. Presseberichte
und Meldungen der Polizei aus den letzten Wochen machen deutlich, dass die Entwicklungen
in der Schwalm keine Ausnahme bleiben müssen. >
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| 28.02.10 | |
Zustände
in der Schwalm bleiben unverändertErneut
haben bekannte Anhänger der rechtsextremen "Freie Kräfte Schwalm-Eder"
zugeschlagen. Am frühen Samstag überfielen drei junge Männer einen
30jährigen Mann aus Frankfurt auf einer Toilette in Treysa. Das Opfer musste
im Krankenhaus behandelt werden. Die Tatumstände lassen ein rassistisches
Motiv erkennen. Beteiligt an der Attacke soll einmal mehr Marc O. sein, inzwischen
mehrfach einschlägig vorbestraft. Die Internetpräsenz der Rechtsextremen
aus der Schwalm ist außerdem wieder zu erreichen und kann ungehindert Hass
verbreiten. >
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| 11.02.10 | |
offenbar
auch Dissens beim Umgang mit "Freie Kräfte"-NazisDem
nordhessischen Polizeipräsidenten Wilfried Henning wird der vorzeitige Ruhestand
verordnet. Hessens Innenminister Volker Bouffier (CDU) gab die Entlassung des
59jährigen im Rahmen weiterer Personalverschiebungen bekannt. Die Berichterstattung
in den Medien lässt erkennen, dass es womöglich Meinungsverschiedenheiten
bezüglich der personellen Ausstattung der nordhessischen Polizei gegeben
hatte. Auch der Dauereinsatz zur Überwachung der rechtsextremen Gruppierung
"Freie Kräfte Schwalm-Eder" könnte ein Streitpunkt
gewesen sein. >
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| 13.11.09 | |
wo
sie kalte Lieder sangenNach
Veröffentlichung einer wissenschaftlichen Studie über rechtsextreme
Strukturen im Schwalm-Eder-Kreis sehen viele Menschen ihren Eindruck bestätigt,
dass das Klima des Wegsehens, des Leugnens und Verharmlosens rechtsextremistischer
Aktivitäten in der Region kein Zufall ist. Was ist das für ein Landstrich,
in dem Straßen nach Lokalgrößen aus der Zeit des braunen Terrors
benannt sind und noch heute neue Verkehrskreisel nach solchen benannt werden?
>
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| 10.11.09 | |
Polizist
bei Angriff durch Rechtsextreme schwer verletztNur
eine Woche nach dem Angriff von "Freie-Kräfte"-Nazis auf
Besucher der Kirmes in Borken-Arnsbach kam es am vergangenen Wochenende erneut
zu einem Angriff auf eine Kirmes durch örtliche Rechtsextreme. Im Schwalmstädter
Ortsteil Dittershausen wurde in der späten Nacht von Samstag auf Sonntag
wieder eine Schlägerei von den Rechten provoziert. Eingesetzte Polizeibeamte
wurden bei dem Versuch der Festnahme eines Verdächtigen dann von einem Angreifer
getreten und teilweise schwer verletzt. >
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| 02.11.09 | |
FKSE-Anhänger
nach Körperverletzung festgenommenIm
Borkener Ortsteil Arnsbach wurden in der Nacht zu Samstag zwei 19jährige
vor dem Dorfgemeinschaftshaus von Nazis unvermittelt angegriffen, geschlagen und
getreten. Die Opfer erlitten Prellungen und Schürfwunden. Einer der jungen
Männer musste im Krankenhaus behandelt werden. Bei den Schlägern handelt
es sich nach ersten Erkenntnissen um Anhänger der neofaschistischen Vereinigung
"Freie Kräfte Schwalm-Eder" (FKSE), das bestätigt die
Polizei. >
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| 05.10.09 | |
Manöver
mit NeonazisDas
Landesmagazin des Hessischen Rundfunks de facto deckte in der Sendung vom
Sonntag auf, dass zwei bekannte Rechtsextremisten aus der Schwalm vor einigen
Wochen an einem Bundeswehr-Manöver in Frielendorf teilgenommen haben. Die
Männer sind Soldaten der Reserve. Die örtliche Reservisten-Kameradschaft
feierte mit der Übung, einer Waffenschau und Erbsensuppe ihr 40-jähriges
Bestehen. Der hessiche Reservistenverband will sich nun von den Reservesoldaten
trennen. >
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| 05.10.09 | |
und
wieder Schwalmstadt: Nazis prügeln auf Andersdenkende ein In
der Nacht zum 27. September 2009 wurden Gäste einer alternativen Kneipe in
Schwalmstadt-Treysa Opfer eines Überfalls rechtsextremistisch motivierter
Schläger. Drei Verletzte mussten im Krankenhaus behandelt werden. Wer hoffte,
die Verurteilungen der letzten Monate und die schleppend aufgestellten Projekte
gegen Rechts könnten Wirkung zeigen, wird enttäuscht. >
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| 24.08.09 | |
Antifa-Bündnis
Kassel konstituiert sichIn
Kassel hat sich ein Antifa-Bündnis konstituiert um den Kampf gegen Rechts
in Kassel und Umgebung offensiv zu führen. Das Antifa-Bündnis möchte
offensiv gegen rechte Umtriebe in Kassel und Umgebung vorgehen. Es ergänzt
damit das bestehende
Kasseler Bündnis gegen Rechts. >
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| 25.06.09 | |
Mühlen
mahlen langsamVor
dem Amtsgericht in Schwalmstadt müssen sich nun die Täter zweier gewaltsamer
Übergriffe im Jahr 2008 verantworten. Rund ein Jahr nach den Ereignissen
müssen die jungen Männer, die der rechtsextremen Gruppierung "Freie
Kräfte Schwalm-Eder" zugeordnet werden, nun mit Konsequenzen rechnen.
Nicht mehr länger still sein will der Schulleiter der beruflichen Schulen
in Ziegenhain. Der wachsenden Präsenz von Neonazis an der Berufsschule will
er nun konsequent begegnen. >
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| 08.06.09 | |
rechtsextreme
Veranstaltung bei Fritzlar durch Polizei aufgelöst
Am
frühen Abend hat die Polizei am vergangenen Samstag in einem Dorf im Raum
Fritzlar eine Veranstaltung von Rechtsextremen aufgelöst. Es sollen bis zu
80 Personen kontrolliert worden sein. Offenbar wurden in dem Ortsteil Räumlichkeiten
angemietet, der Vermieter kündigte den Nazis im Beisein der Polizei. Ein
Sprecher der Polizei erklärte, die Polizeistation Fritzlar habe gegen 19.30
Uhr den Hinweis eines Anwohners erhalten. |
| 25.05.09 | |
Gedenktafel
für die Kasseler Synagoge beschmiertAm
Wochenende wurde die Gedenktafel für die Kasseler Synagoge in der Unteren
Königsstraße mit Farbe beschmiert. Damit wurde bewusst ein Ort der
Erinnerung an eines der schlimmsten Verbrechen der Nazizeit in Kassel attackiert.
Der VVN-BdA fordert die politisch Verantwortlichen auf, alle Mittel einzusetzen,
um die Verursacher dieser politischen Provokation dingfest zu machen. >
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| 05.05.09 | |
aktive
Rechtsextreme kleben in Treysa Plakate und AufkleberWahrscheinlich
am 30. April und am 1. Mai wurden in ganz Treysa Aufkleber der "Freien Kräfte
Schwalm-Eder", Plakate der JN und ähnliche Propaganda im Stadtbild verklebt.
Schülerinnen und Schüler des Schwalmgymnasiums sind besonders schockiert
darüber, dass auch ihr Schulhof wieder mit Nazi-Propaganda vollgemüllt
wurde. >
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| 08.03.09 | |
Neonazi
Kevin S. offenbar aus dem Gefängnis entlassenKevin
S., Neonazi aus der Wetterau und ehemaliger Aktivist des Neonazi-Videoprojekts
Volksfront Medien, ist offenbar aus der JVA Rockenberg freigelassen
worden. Das berichtet die Anti-Nazi-Koordination Frankfurt am Main. S. hatte am
20. Juli 2008 gemeinsam mit anderen Neonazis ein Zeltlager der Linksjugend ['solid]
überfallen und dabei ein in einem Zelt schlafendes 13-jähriges Mädchen
mit einem Klappspaten fast totgeschlagen. >
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| 15.02.09 | |
Nazis
attackieren bei Jena einen Reisebus aus NordhessenZwei
Busse organisierte der Deutsche Gewerkschaftsbund in Nordhessen für die Anreise
zu den Demonstrationen gegen Rechtextreme und GeschichtsrevisionistInnen am Samstag
in Dresden. Bei einem Halt auf der Rückreise wurden die Teilnehmer auf einem
Parkplatz bei Jena von rechten Schlägern unmittelbar attackiert. Ein Teilnehmer
wurde dabei schwer verletzt, erlitt einen Schädelbruch. Ein weiteres Opfer
musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden, insgesamt gab es fünf Verletzte.
>
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| 30.01.09 | |
Keine
Versöhnung mit Deutschland. Deutsche
Täter sind keine Opfer.Hätte
es die Bombardierung Dresdens nicht gegeben - die Deutschen hätten sie erfunden.
Der Bezug auf die Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945 ist heute, über
sechzig Jahre danach, aus dem deutschen Selbstbewusstsein nicht mehr wegzudenken.
Das in Dresden alljährlich zelebrierte Gedenken an die Toten der Bombardierung
ist dabei weit mehr als die Erinnerung an ein historisches Ereignis. In der Woche
um den 13. Februar herum trifft sich die kollektive Trauer deutscher BürgerInnen
um sogenannte "deutsche Opfer" mit dem derzeit größten Nazi-Aufmarsch
Europas. >
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| 14.11.08 | |
Deutschland
totalverweigern! Am
18. Dezember 2008 wird Jonas wegen "eigenmächtigem Fernbleiben vom Dienst"
in Gießen vor Gericht stehen. Die Linksjugend ['solid] in Gießen ruft
für den 17. Dezember zu einer Solidaritätskundgebung für Jonas
auf. Der Entschluss, dem Kriegsdienst eine klare Absage zu erteilen, ist nichts
weiter als eine konsequente Haltung gegenüber imperialistischer Kriege, dem
Kredo der Militarisierung und gegenüber staatlicher Bevormundung. >
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| 08.11.08 | |
rollt
Atommüll durch Nordhessen?Wieder
ist ein Atommülltransport unterwegs von der französischen Wiederaufarbeitungsanlage
La Hague in das Zwischenlager Gorleben im Wendland. Welche Route der Schienentransport
durch Deutschland nehmen wird ist unklar. Mit einem newsticker wollen wir Euch
über die Entwicklung des Transports aus nordhessischer Sicht informieren.
>
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| 21.10.08 | |
Marschbefehl
für Schwarzenborn200
Soldaten des Jägerregiments 1 aus Schwarzenborn im Knüll werden im nächsten
Frühjahr nach Afghanistan verlegt. 200 weitere Soldaten aus der Knüll-Kaserne
werden sie im November 2009 ablösen. Bestätigt wurden die Meldungen
von Oberst Klös, Kommandeur des Jägerregiments 1, sowie von dem nordhessischen
Abgeordneten im Bundestag, Gerd Höfer (SPD), Mitglied im Verteidigungsausschuss.
Für die Menschen in der Region ist die deutsche Beteiligung am "Kampf
gegen den Terror" damit nicht mehr nur eine Notiz in den Nachrichten. >
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| 11.09.08 | |
Blickpunkt
Schwalm Für
ein privates Engagement wie das unsere war es zuletzt leider nicht mehr möglich,
alle Ereignisse, alle Veranstaltungen, Diskussionen und Stellungnahmen in vollem
Umfang zu dokumentieren und kritisch zu betrachten. Wir haben für Euch eine
Presseschau erstellt, die einen Überblick über die weitere Entwicklung
der Auseinandersetzungen um die rechtsextremistische Vereinigung "Freie Kräfte
Schwalm-Eder" geben soll. Von relativierenden und verharmlosenden Äußerungen
in einigen Beiträgen distanzieren wir uns dabei ausdrücklich. >
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| 19.08.08 | |
Waffenschau
in Fritzlar Am
Sonntag lud der Bundeswehr-Standort in Fritzlar anlässlich seines 70-jährigen
Bestehens zum Tag der offenen Tür. Die Präsentation der neuesten Waffensysteme
lockte rund 30.000 Menschen auf das Gelände der Georg-Friedrich-Kaserne.
Das "Kampfhubschrauberregiment 36" zeigte den neuen "Tiger",
was als Hauptattraktion galt. Ungetrübte Begeisterung und satte Zufriedenheit
bei Erbsensuppe und gespieltem Krieg. |
| 22.07.08 | |
jetzt
wird Tacheles geredetNachdem
die Medienmaschine die brutale Attacke von Neonazis auf das Zeltlager am Neuenhainer
See im ersten Anlauf verwurstet hatte, äußerten sich heute u. a. Politiker
in professioneller Betroffenheit. Dabei werden einige Beteiligte, auch Presse
und Behörden, nun von Versäumnissen eingeholt und handeln sich mit ihrer
vorauseilenden Anteilnahme deutliche Kritik ein. Gestern mussten Betroffene noch
verstehen: "eine rechtsextremistische Szene gibt es hier gar nicht..."
>
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| 20.07.08 | |
Neonazis
überfallen linkes Sommercamp am Neuenhainer See Am
frühen Morgen wurde das Sommercamp der Linksjugend [´solid] am Neuenhainer
See von Schlägern überfallen. Eine 13-jährige Campteilnehmerin
erlitt schwere Kopfverletzungen. Am Vortag hatte die Jugendorganisation eine Demonstration
gegen Rechts in Schwalmstadt-Treysa veranstaltet, an der mehr als 200 überwiegend
junge Menschen teilgenommen hatten. Bereits am Rande der Demonstration hatten
Anhänger der sogenannten "Freien Kräfte Schwalm-Eder" vereinzelte
Teilnehmer provoziert und einen Zugriff durch die Polizei erzwungen. >
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| 12.06.08 | |
sicheres
Hinterland im "Kampf gegen den Terrorismus" Verschiedene
Veranstaltungen lenken die Aufmerksamkeit auf den Rüstungs- und Militärstandort
Nordhessen. Hessens Innenminister Volker Bouffier (CDU) will im Rahmen eines Vortrags
zum Thema "Innere Sicherheit in Zeiten globaler Herausforderungen" über
internationale und innerdeutsche Bedrohungen und die Gefahr des Terrorismus aufklären.
Veranstaltungsort ist das Offiziersheim der Georg-Friedrich-Kaserne in Fritzlar.
>
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| 12.06.08 | |
wiederholt
Angriffe durch Neonazis im Schwalm-Eder-Kreis Am
vergangenen Wochenende kam es erneut zu rechtsextremenen Übergriffen von
Neonazis aus dem Umfeld der Freien Kräfte Schwalm gegenüber
AntifaschistInnen im Schwalm-Eder-Kreis. Am Freitag Abend wurde während einer
Abifete eine Antifaschistin von mehreren Neonazis herumgeschubst und beim Sturz
auf den Asphalt verletzt. Mit leichten Verletzungen musste einen Tag später
ein weiteres Opfer ins Krankenhaus. >
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| 12.03.08 | |
Nazi-Akten
sind ein zweifelhafter Domschatz
Ein NSDAP-Funktionär
bringt kurz vor Ostern 1945, amerikanische Einheiten nähern sich, brisantes
Aktenmaterial der örtlichen NSDAP in den Fritzlarer Dom. Die Kirche schweigt
über Jahrzehnte, verleugnet und verweigert. Dagegen wehrte sich beharrlich
Pfarrer i.R. Paulgerhard Lohmann, der für seine Bemühungen um die Aussöhnung
mit den Holocaust-Überlebenden das Bundestverdienstkreuz erhielt.
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| 20.01.08 | |
Kannenberg
auf allen Kanälen Zum
Schwerpunkt im hessischen Landtagswahlkapf machten Roland Koch und die CDU zuletzt
das Thema Jugendkriminalität. Der Ministerpräsident mahnte dabei einen
vermeintlich hohen Anteil von "ausländischen" Straftätern
an und schreckte auch nicht davor zurück, die Anwendung eines Strafrechts
bei Kindern zu fordern. Rückendeckung holte sich der Wahlkämpfer Koch
dabei nicht nur von seinem Innenminister, der spontan passende Statistiken vorlegte,
sondern auch bei jenem Lothar Kannenberg, über dessen Jugenderziehungseinrichtung
wir bereits kritisch berichteten.
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| 07.01.08 | |
NPD
Hessen auf WahlkampftourUnter
der Führung des Landesvorsitzenden Marcel Wöll ist die hessische NPD
in diesen Tagen auf Wahlkampftour durch Nordhessen. Nach dem Start der Rundfahrt
am Samstag in Fulda führte die Route der Neofaschisten heute unter anderem
durch Baunatal und Kassel. In Kassel hatten sich bereits vor dem Eintreffen der
NPD über 100 Menschen zu einem lautstarken Protest gegen den Auftritt der
Rechtsextremisten versammelt.
>
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| 11.11.07 | |
Autogrammstunde
für NeonazisDie
RTL-Sendung Exklusiv meldete am Sonntag: "Eva Herman ist wieder
da" und berichtete von einer Lesung der Ex-Tagesschausprecherin in Nordhessen.
Dabei sah man gleich zu Beginn des Beitrags, wie Frau Herman im Rahmen einer Autogrammstunde
einem der aktivsten nordhessischen Neonazis eine Widmung schreibt.
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| 08.11.07 | |
Rabatz
geräumtKaum
hatte Chefredakteur Rüdiger Kache am Montag im Westfälischen Volksblatt
vehement die Räumung des Kulturzentrums in der Bahnhofstraße gefordert,
da trat am Mittwoch morgen gegen 9:00 Uhr die Staatsgewalt zur Räumung an.
Wieder einmal haben die Verantwortlichen in der Stadt Paderborn nur Gewalt als
Antwort auf die Forderung nach einem selbstverwalteten Kulturzentrum zur Hand.
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| 19.10.07 | |
breites
Bündnis gegen Nazis am 20. Oktober in KasselGewerkschaften,
Kirchen, Parteien, Jugendorganisationen und viele weitere Beteiligte organisierten
ein breites Bündnis gegen den Versuch von nordhessischen Neonazis, am 20.
Oktober eine Demonstration in Kassel zu veranstalten. Die Stadt hatte zwei entsprechend
angemeldete Versammlungen verboten. Die
Verbote wurden vom Verwaltungsgericht aufgehoben. >
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| 22.09.07 | |
NPD-Infostand
in FrankenbergAm
Samstag demonstrierten rund 200 Frankenberger lautstark gegen einen Infostand
der NPD in der Fußgängerzone. Der BUND Waldeck-Frankenberg, die Gewerkschaft
ver.di, SPD, Grüne und DIE LINKE hatten kurzfristig zum Protest aufgerufen.
Mit viel Witz und Courage wurden die NPD-Vertreter zur Rede gestellt und der Infostand
blockiert. Gestört wurde der friedliche Protest von bekannten Aktivisten
der autonomen Rechten. >
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| 21.08.07 | |
dritter
Anschlag auf das nordhessische Büro der LINKEN In
der Nacht wurde der dritte Anschlag auf das Büro der Partei DIE LINKE in
Kassel verübt. Im Januar war bereits die Glasfront des Büros in der
Erzbergerstraße eingeworfen worden. Nach dem Umzug der Partei in die nahe
Schillerstraße wurden dort am 16. Juli mehrere Teile des Schaufensters zerstört.
Die übrigen Scheiben wurden in der vergangenen Nacht eingeworfen.
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| 18.07.07 | |
Löwen
zeigen Flagge gegen Rechtsradikale und Rassismus Auf
den offenen Auftritt von Rechtsextremisten in der Fankurve des KSV
Hessen Kassel in der vergangenen Saison will der Verein mit einer deutlichen Aktion
reagieren. So sollen beispielsweise die Spieler des KSV zum Saisonauftakt in der
Fußball-Regionalliga am 28. Juli in Trikots mit der Aufschrift "Löwen
gegen Rassismus" auflaufen. Eine Initiative des Fanbeauftragten Markus Lämmer,
unterstützt vom Vereinsvorstand.
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| 27.06.07 | |
Landesverband
der Reichsbeschwörer eröffnet Büro in Bad Hersfeld Mit
dem Landesverband der "Interim Partei Deutschland - Das Reicht!" (IPD)
gründete sich im Juni in Bad Hersfeld der dritte Landesverband einer Partei,
die mit Verschwörungstheorien und geschmackloser Geschichtsklitterung Reichsphantasien
und nationale Herrlichkeit beschwört. Den Anhängern stehen in der Bad
Hersfelder Innenstadt auch Räumlichkeiten zur Verfügung.
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| 12.06.07 | |
rechtsextreme
"Montagskundgebung" in Kassel gestört Peter
Pawlak, Kassels Bürgern seit 2005 als ewiger "Montagsdemonstrant"
bekannt, tritt inzwischen offen mit den bekennenden Faschisten aus NPD und den
Schlägern ihrer Jugendorganisation JN auf. Auf dem Königsplatz veranstalten
sie montags ein Schauspiel aus Politikverdrossenheit, Verklärung der Geschichte
und Werbung für die extreme Rechte. Nach kurzer Recherche durch AntifaschistInnen
kam es am Montag zu einer spontanen Kundgebung gegen das rechte Treiben.
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| 10.06.07 | |
Kasseler
Motorradclub Bandidos bestreitet Kooperation mit Rechtsextremen Schon
zweimal hat die Polizei Neonazi-Konzerte beim Motorradclub Bandidos in Kassel
unterbunden. Die Rocker beteuern jedoch, dass sie mit der extremen Rechten nichts
zu tun haben wollen. Experten sprechen von einer eher taktischen als weltanschaulichen
Distanz. Der erste Versuch scheiterte im Oktober 2006. Im Treffpunkt der Kasseler
Bandidos sollten rechtsextreme Hassmusiker wie die Skinheadband "Oidoxie"
oder der Sänger Oliver Podjaski auftreten.
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| 17.05.07 | |
Göttinger
Burschen durften doch duschen Obwohl
die traditionelle Fuxentaufe der Göttinger Burschenschaft Hannovera in Witzenhausen
nach Aussage von Stadtverwaltung und Polizei gegen Strafe verboten sei, versammelten
sich am Himmelfahrtstag einige Burschenschaftler in der Kleinstadt. Schon am Morgen
deutete sich durch massive Polizeipräsenz an, dass mit Feierlichkeiten zu
rechnen ist. Auch gab es ernst zu nehmende Hinweise, der sogenannte "Freie
Widerstand Kassel" habe zu einer Versammlung nach Witzenhausen aufgerufen.
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| 14.05.07 | |
Konfrontation
beim antifaschistischen Stadtspaziergang Seit
2006
häufen sich die Übergriffe auf AntifaschistInnen und Linke durch Neofaschisten.
Die extreme Rechte in Kassel scheint gut strukturiert und tritt regelmäßig
in Erscheinung. Um der wachsenden Bedrohung durch die Neonazi-Szene entgegenzutreten
und um die Bevölkerung über die Gefahr in Kenntnis zu setzen, wurde
der antifaschistische Spaziergang vom Bündnis gegen Rechts organisiert. Dabei
kam es erneut zur direkten Konfrontation.
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| 18.03.07 | |
Jugendhilfe
zwischen Märchenmühle und Wahnhausen Lothar
Kannenberg suchte bewusst die abgelegene Lage für seine Kinderspiele: Gräber
schaufeln und Eiswassertaufe, Kahlscheren und sich in Gülle wälzen.
Damit er bei seinen Spielerein nicht gestört wurde, duldete Lothar nur ungern
die Schnüffler mit Schlips in seiner Nähe. Er gab auch den beschlipsten
Mitarbeitern vom Jugendamt und ihrem Ansinnen, ihm eine Fortbildung angedeihen
zu lassen, unmissverständlich zu verstehen, dass es hier nach seinen Regeln
ginge, denn sonst wäre Schicht. Und so verschaffte sich Lothar Respekt und
lehrte sie die Faustregeln von Durchboxen e.V.
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| 25.02.07 | |
Kriminalstatistik
2006: mehr Einsätze im rechtsextremen Bereich Trotz
einer "exzellenten Bilanz der nordhessischen Polizei" hat die Zahl der
polizeilichen Einsätze im Zusammenhang mit rechtsextremen Aktivitäten
zugenommen. Von insgesamt 177 politisch motivierten Straftaten waren 136 Fälle
dem rechtsextremen Bereich zuzuordnen. Insgesamt ist ein Rückgang von Delikten
mit politischem Hintergrund zu verzeichnen.
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| 08.02.07 | |
Hass
gesät ...und nun Gewalt geerntet Am
Rande einer Informationsveranstaltung zum Thema Rechtsextremismus im Kasseler
Philipp-Scheidemann-Haus kam es am Dienstag erneut zu einem Störversuch durch
Mitglieder der nordhessichen Neonazi-Szene. Bei ihrem nicht genehmigten öffentlichen
Auftritt mussten die extrem-deutschen diesmal allerdings eine direkte Antwort
auf offen bekannten Rassismus hinnehmen. Die örtliche Tageszeitung HNA ergriff
Partei für die Geschlagenen und schöpfte den Vorfall im Sinne der Rechten
aus.
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| 18.01.07 | |
Gießener
Diskothek duldet Nazis - Studentin wurde entlassen Am
12.01.07 fand vor dem Arbeitsgericht ein Gütetermin zwischen dem Betreiber
des Gießener Tanzhauses Alpenmax und einer ehemals dort beschäftigten
Studentin statt. Sie war im September suspendiert worden, nachdem sie einem offensichtlich
erkennbaren Nazi den Eintritt zur Diskothek verweigert hatte. Ähnliche
Vorfälle, wie das Aussortieren von Gästen mit vermeintlich "ausländischer"
Herkunft, sind unter anderem auch aus Göttingen bekannt, wo der Betreiber
ebenfalls eine Diskothek namens Alpenmax betreibt.
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| 23.12.06 | |
Freie
Kameradschaft Kassel sucht Aufmerksamkeit Seit
März 2006 tritt die so genannte "Freie Kameradschaft Kassel" mit
einer eigenen Internetseite in Erscheinung. Das dort eingerichtete Forum wird
offenbar zum virtuellen Stammtisch und zum Sammelbecken für Nachwuchs-Faschisten
und braune Kameraden ohne Anschluss im Raum Nordhessen. Auf der Internetseite
erscheinen nun offene Morddrohungen gegen einen Aktivisten des Jugendverbands
Rebell. Es wurde Anzeige gegen den Betreiber erstattet.
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| 07.11.06 | |
NPD-Jugend
beschließt Aktionsprogramm für Hessen Der
Landesverband der Jungen Nationaldemokraten JN in Hessen, Jugendverband
der rechtsextremen NPD, beschloss Ende September in Aßlar ein Aktionsprogramm
für Hessen. Schwerpunkte seien der "Kampf um die Dörfer",
"die Schulen" und "die Politisierung der Jugend".
Jedes Wochenende sollen Aktionen stattfinden.
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| 03.11.06 | |
Widerstand
ein Leben lang Der
Antifaschist Peter Gingold lebt nicht mehr. Nach langer schwerer Krankheit starb
Peter Gingold, antifaschistischer Widerstandskämpfer, Kommunist aus jüdischem
Elternhaus und Internationalist, am 29. Oktober in Frankfurt/Main im Alter von
90 Jahren. Die Trauerfeier findet im November in Frankfurt statt. Die Beisetzung
wird in Paris, im Familiengrab bei seiner Frau Ettie erfolgen. Ein
Nachruf von Ulrich Schneider in der Jungen Welt vom 30.10.2006.
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| 23.10.06 | |
Jugendhilfeeinrichtung
Gut Kragenhof - Chance oder Misshandlung? Der
Verein "Durchboxen im Leben e.V." ist freier Träger des Jugenderziehungsheims
"Gut Kragenhof" bei Staufenberg im Landkreis Kassel. Der Name des Vereins
beschreibt zugleich das Motto und das pädagogische Konzept der Einrichtung,
die straffällig gewordenen Jugendlichen eine Hilfe sein soll. Vordenker und
mittlerweile prominenter Kopf des Vereins ist Lothar Kannenberg, ehemaliger Boxer
mit zwielichtiger Vergangenheit. Nach zahlreichen öffentlichen Auftritten,
unter anderem in der Sendung Stern-TV, wird nun bekannt, dass wiederholt Anzeige
wegen der Misshandlung Schutzbefohlener erstattet
wurde.
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| 30.09.06 | |
Nazi-Treffen
in Hofgeismar durch Polizei aufgelöst Wie
das Polizeipräsidium Nordhessen berichtet, wurde am Abend des 23. September
auf einem Grillplatz in Hofgeismar ein als Geburtstagsfeier getarntes Treffen
der rechten Szene aufgelöst. Dort sollten auch mehrere Livebands auftreten,
deren Lieder rechtsextreme Inhalte aufweisen. Nach Angaben der HNA war an den
Fahrzeug-Kennzeichen der geladenen Gäste zu erkennen, dass diese auch aus
Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen anreisten".
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| 11.08.06 | |
Pfarrer
schreiben offenen Brief an Bouffier wegen Abschiebungen In
einem offenen Brief haben neun Pfarrerinnen und Pfarrer der Evangelischen Kirche
Kurhessen-Waldeck den hessischen Innenminister Volker Bouffier (CDU) gebeten,
die Abschiebung von zunächst geduldeten Flüchtlingen auszusetzen. Sie
hätten den "Eindruck, dass in der aktuellen Rechtsprechung im Bereich
der Asylverfahren, Duldungen und Abschiebungen die entsprechenden Gesetze nicht
zugunsten, sondern zum Schaden der Menschen angewandt werden".
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| 06.08.06 | |
Yusuf
Karaca darf nicht sterben! Die
Anordnung von Haft zur Auslieferung eines anerkannten politischen Flüchtlings
an den Verfolgerstaat ist ein Justizskandal! Das Oberlandesgericht Frankfurt treibt
den türkischen Flüchtling Yusuf Karaca zu einer Verzweiflungsaktion:
nach über 70 Tagen Hungerstreik droht sein Tod im Zentralkrankenhaus der
Justizvollzugsanstalt Kassel. Für Yusuf Karaca findet am Dienstag den 8.
August um 12.00 Uhr eine Kundgebung vor dem Landgericht Kassel (Frankfurter
Str. 7) statt.
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| 01.07.06 | |
Land
Hessen bezahlt Ingeborg Godenau weiter Aus
der Frankfurter Rundschau ist zu erfahren, daß die Lehrerin, die wegen ihrer
Kandidatur für ein rechtsextremistisches Bündnis bei den Kommunalwahlen
im Schwalm-Eder-Kreis vom Schuldienst suspendiert werden sollte, weiter bezahlt
wird. In einem außergerichtlichen Vergleich wurde vereinbart, dass Ingeborg
Godenau zwar nicht mehr unterrichtet, vom Land Hessen aber weiter bezahlt wird.
> weiter |
| 29.06.06 | |
Deutschland
wird Abschiebeweltmeister
Weltoffenheit
ist die Parole, Abschiebung die deutsche Praxis - wenn es um Flüchtlinge
und langjährig geduldete Menschen in Deutschland geht. PRO ASYL startete
deshalb zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft die Aktion "Rote
Karte für Deutschlands Abschiebetaktik". >
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| 23.06.06 | |
Linkspartei
fordert Polizei zu Gewaltverzicht auf
Bei
den Einsätzen der hessischen Polizei gegen demonstrierende StudentInnen kam
es vermehrt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Unter anderem wurde eine
friedliche Party im Frankfurter Studierendenhaus durch zwei Hundertschaften mit
Schlagstöcken und Pfefferspray gestürmt. Mit einem dringenden Appell
wenden sich die hessischen Abgeordneten der Linkspartei im Bundestag, Werner Dreibus
und Wolfgang Gehrcke, an Innenminister Bouffier und die hessische Polizei.
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| 21.06.06 | |
Nazis
fordern Göttingen ein drittes Mal heraus
Laut
Informationen des Stadtradios Göttingen hat Adolf Dammann, stellvertretender
Landesvorsitzender der NPD, gleich drei Demonstrationen bei der Stadt angemeldet.
Die angestrebten Termine sind der 14., der 21. und der 28. Oktober. Das Motto
für alle drei Veranstaltungen soll lauten: "Gutmenschen Popanz entgegentreten,
Zeckenzentren auflösen, Stadtverwaltung ablösen".
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| 16.06.06 | |
Kampagne
"Wölfe im Schafspelz" in Nordhessen gestartet
Die
Innenminister der Länder wollen gemeinsam verstärkt gegen rechtsextreme
Propaganda an Schulen vorgehen. Dazu ist in dieser Woche der Startschuß
für eine bundesweite Aufklärungskampagne gefallen. Als Unterrichtsmaterialien
für weiterführende Schulen wurden Medienpakete in Form einer DVD mit
dem Titel "Wölfe im Schafspelz" aufgelegt. Das Medienpaket beinhaltet
den Spielfilm "Platzangst" und eine Dokumentation zum Thema Rechtsextremismus.
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| 30.05.06 | |
Indianer
statt Koch Wolfang
Gehrcke zu den jüngsten Äußerungen des hessischen Ministerpräsidenten
Roland Koch über die Fußball-Weltmeiterschaft, die deutsche "Leitkultur"
und "die Indianer". Koch
hatte u.a. gesagt, Deutschland sei kein Einwanderungsland wie Amerika, "wo
von der ursprünglichen Kultur der Indianer nichts mehr übrig" sei.
"Man könnte einfach sagen: Wir sind mehr als die Indianer".
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| 29.05.06 | |
Grundsätzliches
von Angela Merkel zum Kurs der CDU
Eine
"grundlegende Überholung" der Hartz-IV-Reform, das war der Kern
der Rede, die die Parteivorsitzende heute bei der CDU-Regionalkonferenz in den
Kasseler Messehallen vor geladenen Gästen hielt. Eine Arbeitsgruppe unter
Leitung von Fraktionschef Kauder solle "Fehlwirkungen" nachgehen. Im
Rahmen der Protestwoche gegen Studiengebühren fanden sich auch viele StudentInnen
an den Messehallen ein. Ihrem lautstarken Protest konnten sich vor allem die Besucher
der Veranstaltung nicht entziehen.
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| 17.05.06 | |
Bis
zu 5.000 Menschen gegen Studiengebühren auf der Straße
StudentInnen,
SchülerInnen und auch deren Eltern protestierten in Kassel gegen geplante
Studiengebühren. Eine hohe Beteiligung und ungezähmte Wut über
die Pläne der hessischen Landesregierung sorgten für die größte
StudentInnen-Demo in Kassel seit vielen Jahren. Friedlich war der Protest, trotzdem
laut, deutlich und einig: Studiengebühren sind mit uns nicht machbar! >
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| 13.05.06 | |
Eindrücke
und Bilder von der Demonstration gegen die Nazi-Kundgebung
In
Göttingen demonstrierten rund 8.000 Menschen friedlich gegen die Kundgebung
von NPD und "freier Kameradschaft". 6.600 Polizisten haben die Innenstadt
in einen OpenAir-Knast verwandelt und dem antifaschistischen Engagement kaum Luft
zum Atmen gelassen. Mit ungezählten Kameras und Kontrollen an wirklich jeder
Straßenecke wurde deutlich: Antifaschismus wird kriminalisiert, Teilnehmer
werden eingeschüchtert und gespeichert.
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| 09.05.06 | |
Naziaufmarsch
am 13. Mai in Göttingen die Stirn bieten!
Für
den 13. Mai 2006 haben Neonazis einen Doppel-Aufmarsch in Göttingen angemeldet.
Nach dem Verbot durch die Stadt Göttingen und das Verwaltungsgericht hat
nun das Oberverwaltungsgericht das Verbot aufgehoben! Im Oktober 2005 hatten AntifaschistInnen
mit einer Bündnisdemonstration einen NPD-Aufmarsch nach wenigen hundert Metern
zum Rückzug gezwungen. >
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| 30.04.06 | |
Abschiebung
der Familie Agirman stoppen! Seit
11 Jahren leben Herr und Frau Agirman sowie ihre sechs gemeinsamen Kinder in Wabern.
Im Oktober 2005 wurden vier der Kinder und ihr Vater von Angehörigen deutscher
Vollzugsorgane unter Gewaltanwendung in die Türkei abgeschoben. Zum Zeitpunkt
des gewaltsamen Zugriffs befand sich eine Schwester der abgeschobenen Kinder wegen
offenbar dringend notwendiger Behandlungen im Krankenhaus. Die abgeschobenen Kinder
sind 4, 7, 14 und 15 Jahre alt! >
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| 23.04.06 | |
Waldorfschulen
- die Lehren des Rudolf Steiner In
der ZDF-Sendung Frontal21 vom 18.04.2006 nahm der Journalist Rainer Fromm die
Lehren der Waldorfschulen ins Visier. Waldorfschulen sind Schulen in freier Trägerschaft,
an denen nach der von Rudolf Steiner begründeten Waldorfpädagogik unterrichtet
wird. Rudolf Steiner habe uns, wenn man genauer hinschaue, auch übles Gedankengut
hinterlassen. Judenfeindlich und rassistisch. >
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| 22.04.06 | |
Die
Welt zu Gast bei Rassisten Wenige
Wochen vor Anpfiff der Fussball-WM in Deutschland streiten Öffentlichkeit,
Medien und Politik um die Interpretation des Mordanschlags auf den aus Äthopien
stammenden Deutschen Ernyas M.. Die Innenminister Schäuble und Schönbohm
(CDU) verfolgen sofort eigene politische Interessen. Ohne Rücksicht auf die
Opfer stellen sie zunächst die rassistischen Hintergründe in Frage und
spielen die Bedeutung des Verbrechens herunter. >
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| 23.03.06 | |
Kommunalwahlen
in Hessen: Neonazis kandidieren für Kreistage
Als
"Bürgerbündnis Pro Schwalm-Eder" oder "Gruppe freier
Deutscher" kandidieren Neonazis am kommenden Sonntag für die Kreistage.
Republikaner, NPD-Anhänger und unabhängige Aktivisten der rechten Szene
sammeln sich so für einen Einzug in die kommunalen Parlamente. Als "Bürgerbündnis"
demonstrierten Neonazis bereits im Frühjahr 2005 in Fritzlar.
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| 25.02.06 | |
Neonazi
Thorsten Heise wegen "Sturm 18" CDs verurteilt
Das
Amtsgericht Northeim hat den mehrfach vorbestraften Neonazi Thorsten Heise wegen
Volksverhetzung in zwei Fällen zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt.
Auch muss der 36-jährige Anführer der "Kameradschaft Northeim",
der heute im thüringischen Eichsfeld lebt und Mitglied im Bundesvorstand
der NPD ist, 200 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten und 15 000 Euro bezahlen.
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| 08.02.06 | |
Nazi-Parolen
an der Büdinger Marien-Kirche Am
vergangenen Wochenende haben Nazis die Büdinger Marien-Kirche mit Nazi-Parolen
zum Teil antisemitischen Inhalts besprüht. Wie die Frankfurter Neue Presse
in ihrer Ausgabe vom 6. Februar 2006 berichtet, wurden Hakenkreuze, SS-Runen und
Parolen wie "Scheiß-Juden", "Wir kommen wieder" und
ähnliches in roter und silberner Farbe an verschiedenen Stellen der fast
700 Jahre alten Kirche angebracht. Tatzeitpunkt war vermutlich die Nacht von Samstag
auf Sonntag. >
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| 12.01.06 | |
brutaler
Überfall in Ziegenhain Nach
dem Besuch eines Konzerts in der Ziegenhainer Kulturhalle wurde ein 54-jähriger
Ziegenhainer in der Nacht von Samstag auf Sonntag von fünf jungen Männern
brutal zusammengeschlagen. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen der Verwendung
von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organe. Bei den Gewalttätern handelt
es sich ganz offensichtlich um Neonazis. (weiter...) |
| 30.11.05 | |
Kampagne
"Du bist Deutschland" hat NS-Vorläufer Weitere
Aufregung um die umstrittene Mutmacherkampgagne: Seit einigen Tagen kursiert im
Internet ein Foto, dass eine NS-Veranstaltung zeigt, auf dem in großen Lettern
der Slogan "Denn du bist Deutschland" unterhalb eines Potrait von Adolf
Hitler zu sehen ist. Recherchen haben jetzt belegt, dass es sich bei dem Bild
nicht um eine Fälschung handelt. Das
Bild und der Bericht von de.indymedia.org hier: >
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| 12.11.05 | |
29
Festnahmen in Felsberg, Ortsteil Heßlar (Schwalm-Eder-Kreis)Bei
einer Grillfeier im Felsberger Ortsteil Heßlar, an der etwa 50 Personen
der örtlichen rechten Szene teilnahmen, stellte die Polizei umfangreiches
Propagandamaterial sicher. 29 Personen wurden vorläufig festgenommen nachdem
es zu Gewaltausbrüchen gegenüber der Polizei gekommen war und die Einrichtung
verwüstet wurde. |
| 29.10.05 | |
Neonazi-Aufmarsch
in Göttingen verhindert! Der
NPD-Landesverband Niedersachsen plante für den 29. Oktober 2005 einen Neonaziaufmarsch
in Göttingen. Die Stadtverwaltung hatte den Nazis eine großzügige
Aufmarschroute durch das Uni- und Ostviertel angeboten. Wir haben die Nazibande
allerdings nicht weit ziehen lassen. Ihr kleiner Aufzug wurde unter dem Druck
der Gegendemonstranten von der Einsatzleitung abgebrochen.
Unsere
Eindrücke und Bilder hier: >
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| 30.06.05 | |
Neonazis
stören Informationsveranstaltung zu Wunsiedel in KasselAm
heutigen Donnerstag, 30.06. fand in Kassel die erste von drei Informations-veranstaltungen
zum jährlich wiederkehrenden "Rudolf-Hess-Gedenkmarsch" in Wunsiedel
statt. Veranstalter war unter anderem der DGB, im DGB-Haus Kassel sollte die Veranstaltung
um 19.00 Uhr beginnen. >
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| 21.06.05 | |
Niestetal-Heiligenrode:
Geplante Versammlung einer rechtsgerichteten Gruppierung durch Polizei unterbundenDurch
polizeiliche Ermittlungen wurde bekannt, daß sich die rechtsgerichtete Gruppierung
Exilregierung des Staates Deutsches Reich am Samstag, den 18. Juni,
in einem Landhotel in Heiligenrode treffen wollte.
Die 109 Teilnehmer, die größtenteils über 50 Jahre alt waren,
kamen aus dem gesamten Bundesgebiet. >
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| 13.06.05 | |
strahlender
Convoi - ein Besuch an der StreckeErfahrungsbericht
vom Atommüll-Transport Dresden-Ahaus Der
Transport von Atommüll ist offensichtlich zum Alltagsgeschäft für
die Energiekonzerne geworden. Was einmal in Spezialbehältern über die
Schienen rollte, fährt nun auf einfachen Lastwagen durch das Land. Im Mittelpunkt
stand nie die Sicherheit der Transporte. Wie sicher die Fuhren strahlenden Materials
sind, davon konnten wir uns heute selbst ein Bild machen. >
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| 08.06.05 | |
Auch
mit einer Wahlpartei kauften wir nicht nur die Katze im Sack;wir
wüssten nicht einmal, ob es eine Katze wäre ... Positionspapier
von Ellen Brombacher, Sahra Wagenknecht, Thomas Hecker, Jürgen Herold, Heinz
Marohn und Friedrich Rabe für den "Kleinen Parteitag" der PDS am
28. Mai 2005 in der Kongreßhalle am Berliner Alexanderplatz.
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| 24.05.05 | |
Aufmucken
gegen Rechts am 20. Mai in Bad Zwesten Etwa
300 zumeist junge Besucher fanden sich auf dem Platz der Gemeinde neben dem Jugendzentrum
in Bad Zwesten ein. Über der ganzen Veranstaltung lag eine sehr fröhliche
und ausgelassene Stimmung. Von Komplikationen oder irgendeinem Ärger wurden
wir verschont. So viel hätte schief gehen können, alles hat geklappt.
Die Zusammenarbeit mit den vielen Beteiligten gestaltete sich ebenfalls sehr harmonisch.
Es war nicht einfach, ein Open-Air-Konzert ohne finanzielles Polster zu organisieren.
Wir hatten nicht mehr zu bieten als einen guten Zweck und eine tolle Veranstaltung
für die jungen Leute in der Provinz. Diese Argumente haben ausgereicht um
die Musiker, die Gemeinde, den Getränkehändler, die örtliche Metzgerei,
die teure P.A.-Anlage, einen Techniker, eine Bühne, Starkstromversorgung,
Sanitäter, die Presse und ungezählte freiwillige Helfer für unsere
Idee zu begeistern!
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| 13.05.05 | |
Presseerklärungen
vom Kasseler Wagenplatz Die
BewohnerInnen des Wagenplatzes nehmen mit Bestürzung zur Kenntnis, dass der
Magistrat der Stadt Kassel eine Räumung des Wagenplatzes beschlossen hat.
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| 26.04.05 | |
Neonazi
Überfall in Frankfurt-Sachsenhausen Am
frühen Sonntagmorgen, den 24. April, kam es in Frankfurt Sachsenhauen zu
einem brutalen Überfall durch Neonazis auf vier Jugendliche. Viele der Neonazis
sind laut Augenzeugen der vom Verfassungsschutz beobachteten rechtsextremen Gruppierung
"Freie Nationalisten Rhein-Main" zuzurechenen. Bei dem Angriff gab es
mehrere Verletzte, die Angreifer wurden von der Polizei festgenommen.
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| 11.04.05 | |
Protest
der Kasseler Montagsdemonstranten lässt nicht nach
Sie
sind nicht wiedergekommen, sie waren immer da. Die Aktivisten der Kasseler Montagsdemo
demonstrieren gegen Sozialabbau und gegen eine Politik von Bossen für Bosse.
Den breiten Protest vom letzten Sommer hat ein harter Kern von Engagierten und
Betroffenen ins Frühjahr 2005 gerettet. Die Polizei griff nun erneut ein
und stellte Plakate der Demonstranten sicher, dabei soll es nach Angaben der Ordnungshüter
zu Auseinandersetzungen gekommen sein. >
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| 24.03.05 | |
Gestört:
öffentliches Rekrutengelöbnis im Kasseler SchlossparkEs
war das erste öffentliche Rekrutengelöbnis in Kassel seit 20 Jahren.
850 Rekruten in Begleitung des Heeres-Musikkorps posierten für ihre Familien
und geladene Gäste. Über der Veranstaltung, am steilen Hang des Schlossparks,
liessen friedliche Demonstranten ein Peace-Zeichen aus etwa hundert Fackeln leuchten.
Eine Sirene und weitere Protest-Aktionen begleiteten die Veranstaltung. >
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| 23.03.05 | |
Kameradschaft
Weserbergland zieht sich zurück Glaubt
man einem Artikel im braunen "Weltnetz", dann hat die sogenannte "Kameradschaft
Weserbergland" ihre Aktivitäten eingestellt. Man will sich so einem
möglichen Verbotsverfahren durch die Behörden entziehen. Zugleich wird
die Gründung des "Aktionsbündnisses Weser/Leine" bekannt gegeben.
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| 12.03.05 | |
Hintergründe
zum Neonazi-Aufmarsch in Fritzlaram
5.März marschierten etwa 30 Neonazis im Rahmen einer angemeldeten Demonstration
durch die Fritzlarer Altstadt. Der ausdrückliche Widerwillen des Bürgermeisters
wurde ignoriert. Etwa 15 Gegendemonstranten und zahlreiche Passanten machten ihrer
Wut über die braune Versammlung Luft. >
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| 27.02.05 | |
Verfassungsschützer
Doll kriminalisiert "Aufmucken gegen Rechts"Laut
Presseberichten bezeichnete der Vizepräsident des baden-württembergischen
Verfassungsschutzes Hans-Jürgen Doll die Verteilung der CD "Aufmucken
gegen Rechts" an Schulen als nicht hinnehmbar. Als Grund gibt der Landesbeamte
an, die CD würde von der PDS-nahen Jugendorganisation Solid vertrieben.
Dazu eine Erklärung von Elke Breitenbach und Katina Schubert, innenpolitische
Sprecherinnen des PDS-Parteivorstandes und Bernhard Strasdeit, Landessprecher
der PDS in Baden-Württemberg. >
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| 09.02.05 | |
Mein
Name ist Joachim von Hassel und mein Vater wird stolz auf mich seinIm
Schatten der sogenannten "Spiegel-Affäre" liegt die tragische Geschichte
von einem Verteidigungsminister und dessen Sohn, der für die Bestechlichkeit
des Vaters mit dem Leben bezahlte. >
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| 25.01.05 | |
Friedrichsdorf
im Taunus: Neonazis greifen AntifaschistInnen anWie
erst jetzt bekannt wurde griffen bekannte Neonazis in der Nacht von Samstag auf
Sonntag antifaschistisch engagierte Jugendliche in Friedrichsdorf an. >
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| 27.10.04 | |
Neonazis
drangsalieren DorfIn
Wethen bei Diemelstadt herrscht große Unsicherheit: eine Gruppe von Neonazis
belästigt die Bewohner. Die Polizei hat schon mehrfach eingegriffen.
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| 05.09.04 | |
Durchsuchungsaktion
der Polizei gegen rechte Szene in KirtorfAuf
Antrag der Staatsanwaltschaft Gießen ergingen Durchsuchungsbeschlüsse
durch das dortige Amtsgericht. Mit Unterstützung der hessischen Bereitschaftspolizei
sowie des Hessischen Landeskriminalamts wurden in Kirtorf im Vogelsberg und in
Bastheim/Bayern von den bayrischen Kollegen Räumlichkeiten von Tatverdächtigen
durchsucht.
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| 27.07.04 | |
Das
rechte NetzwerkSie
sammeln sich in den verschiedensten Parteien, Vereinen, Jugendverbänden,
Burschenschaften und den sogenannten "freien Kameradschaften". Neofaschisten
sind besser organisiert als je zuvor. In Deutschland wird nach dem Verbot der
Wiking-Jugend und anderer rechtsextremer Vereine in den 90er Jahren ein System
aufgebaut, das sich geschickt der Kontrolle durch staatliche Organe entziehen
kann. >
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| 17.07.04 | |
Sammelbecken
für Neonazis in MittelhessenDas
"Aktionsbüro Mittelhessen", kurz ABM, besteht aus einem engen Personenkreis
um den Marburger Neonazi Manuel Mann. Es begreift sich selbst als Sammelbecken
der mittelhessischen "Freien Kameradschaften" (lokale Zusammenschlüsse
von Neonazis ohne parteilichen Überbau). Das Ziel ist eine bessere Koordinierung
der "freien" faschistischen Kräfte sowie ein geschlossenes Auftreten
auf Aufmärschen. >
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