Erklärung
des Bündnisses vom 10. August 2009:
Antifa-Bündnis-Kassel
konstituiert sich
In
Kassel hat sich ein Antifa-Bündnis konstituiert um
den Kampf gegen Rechts in Kassel und Umgebung offensiv zu
führen. Angeregt wurde das Bündnis von der internationalistischen,
kommunistischen Jugendorganisation Revolution.
Nazilokalitäten
und Geschäfte erfreuen sich reger Kundschaft und Schmiererein
und Aufkleber von Nazis nehmen auch in Kassel zu. Auch die
türkische MHP (Bozkurt, Graue Wölfe) sind
in Kassel aktiv. Das lokale Bündnis gegen Rechts ist
inaktiv und arbeitet meist defensiv und erst wenn mal wieder
ein Nazi-Übergriff stattgefunden hat.
Kasseler
Nazis bedrohen in regelmäßigen Abständen
AntifaschistInnen und versuchen sich als Anti-Antifa-Aktivisten.
Bei einem Zeltlager am Neunhainer-See wurde ein Camp von
[´solid] überfallen. Ein DGB-Bus der vom diesjährigen
Nazi-Aufmarsch in Dresden zurückkehrte wurde auf einem
Parkplatz in Jena von Nazis angegriffen. Ein Antifaschist
wurde fast totgeprügelt. Beteiligt waren auch Nazis
aus Nordhessen. In Schwalm-Eder sind Bedrohungen und Überfälle
von Nazis auf vermeintlich Linke Alltag. In Göttingen
lieferten sich Nazis in einem Nachtclub eine Schießerei.
Das
Antifa-Bündnis möchte offensiv gegen rechte Umtriebe
in Kassel und Umgebung vorgehen. Wehret den Anfängen
könnte das Motto lauten.
Am
5. September diesen Jahres werden in Dortmund tausende alte
und neue Nazis aus der ganzen Bundesrepublik und sogar aus
Teilen Europas unter dem Motto Antikriegstag
aufmarschieren. Dortmund ist in Westdeutschland mit Abstand
die stärkste Hochburg der Nazis. Und so treten die
Nazis dort auch selbstbewusst auf. Es war kein Zufall, dass
am 1. Mai dieses Jahres Neonazis nach einer verbotenen Demo
in Hannover, nach Dortmund gefahren sind, um dort eine DGB-Demo
zu überfallen.
Das
Antifa-Bündnis mobilisiert mit einer Veranstaltung
zum Thema und organsiert einen Bus nach Dortmund.
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